Bericht von Carla, September – Oktober 2016

¡Alli punsha mushikuna!

In meinem ersten Bericht werde ich ein bisschen über meine Ankunft und meine Eindrücke von Saraguro, dem indigenen Dorf in dem ich dieses Jahr leben werde erzählen.

Die Ankunft in Ecuador und die ersten zwei Wochen in Cuenca waren für mich wahnsinnig schön, wir wurden sofort von einem großen Netzwerk der Pastoral Social, dem Äquivalent zur deutschen Caritas aufgenommen und
von einer Vielzahl von Tutoren rund um die Uhr betreut, mit denen wir uns sehr schnell angefreundet haben. Eigentlich hätte ich am 5. September in meine Einsatzstelle in Saraguro kommen sollen, der Termin wurde aber mehrere Male verschoben. Als ich in Saraguro angekommen bin, viel mir als Erstes die wunderschöne Natur auf.

Minuten vom Stadtzentrum befindet sich die Comunidad La Lagunas in der ich dieses Jahr leben und arbeiten werde. Die Schule Inti Raymi hat mich zu meinem Erstaunen einer Klasse zugeteilt, die aus 18 drei- bis vierjährigen Kindern besteht, die also im Kindergartenalter sind, hier aber schon in die Schule integriert werden. Zusammen mit Samuel einem Lehrer der Schule spielen, singen, tanzen, malen, basteln und spazieren wir mit den Kindern und trösten, schlichten und beruhigen sobald es Streit gibt, ein Kind ein anderes schlägt, oder ein Kind nicht in der Schule bleiben will. Wir arbeiten von 7.30 bis 12.30 / 13.00 Uhr mit den Kindern und bleiben dann meistens so bis 15.00 Uhr in der Schule um Sachen vorzubereiten, die Spielsachen aufzuräumen oder den wunderschönen Garten zu pflegen.
Inti Raymi ist eine bilinguale Schule. Hauptsächlich wird auf Kastellan unterrichtet, die Lehrer sprechen abr mit den Schülern bei jeder Gelegenheit auf Kichwa, der Sprache der Indigenas der Andenregionen in Ecuador, Peru,
Chile und z.T. Argendnien. Die Kultur zu bewahren, wieder zu erlernen und ihren Wert den Kindern zu vermiQeln ist das Leitmotiv der Schule. Dazu gehört, dass die Inkafeste auf Kichwa Raymi im Rahmen der Schule zelebriert werden, die Kinder in der tradidonellen Kleidung zum Unterricht kommen und lernen sich als Teil der Comunidad und Nachfahre der Inka zu verstehen und stolz auf ihre Wurzeln zu sein. Mehr zu den der Kultur und den zahlreichen Festen, die ich hier miterleben darf, kommt in meinem nächsten Bericht.
Danke für s Lesen!

Saludos desde Saraguro
Kayakaman

Carla

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