Weltwärts in Ecuador

Was leistet BeSo

BeSo übernimmt die Koordination des Freiwilligendienstes und ist Antragsteller im weltwärts-Programm. Ehrenamtliche von BeSo leiten die Vorbereitungsgruppe und treffen Absprachen mit den Partnerorganisationen in Ecuador. Der Verein trägt die Kosten für die Vorbereitungsseminare und Reflexionstreffen, stellt den Ablauf des gesamten Einsatzes sicher. mehr Infos (pdf)

Was wird vorausgesetzt?

  • Mindestalter bei Ausreise: 18 Jahre; Höchstalter 28 Jahre
  • Stabile Gesundheit
  • Teilnahme an 4 bis 5 Vorbereitungstreffen in Freiburg möglichst mit den Eltern
  • Interesse und Offenheit für andere Kulturen
  • Grundkenntnisse in Spanisch

Wie bewerbe ich mich?

Bitte sende die vollständigen Bewerbungsunterlagen (doc) bis 31.12.2018 an: weltwaerts@beso-ev.de

Beratung & Kontakt

Sandra_Schaetzle

Sandra Schätzle
weltwaerts@beso-ev.de

Bankverbindung Spendenkonto:
DE27 6809 0000 0017 7002 00
BIC GENODE61FR1
Volksbank Freiburg

Unsere Einsatzstellen in Ecuador

San José de Calasanz

In der Schule San José de Calasanz in Cuenca lernen Kinder und Jugendliche mit geistigen oder körperlichen Behinderungen. Die aktuelle Stellenbeschreibung findest du hier.

Unsere Freiwilligen in San José de Calasanz: Lea (2017/2018), Lina (2016/2017), Farina (2015/2016)

Saraguro

In Saraguro (bei Loja) arbeiten unsere Freiwilligen in der Kultur- und Bildungsarbeit  und im Jugendhaus Mashi Pierre. Mehr zum Einsatz in Saraguro findest Du in der Stellenbeschreibung und in den Berichten unserer Freiwilligen aus Saraguro:

Laura (2017/2018) , Linus (2017/2018), Carla (2016/2017)

Centro La Bota

Der Kinderhort Centro La Bota in Quito ist ein Zentrum zur Förderung benachteiligter Kinder. Eine aktuelle Stellenbeschreiben findest du hier.

Unsere Freiwilligen im Centro La Bota: Mara (2017/2018 Blog) Sophie (2017/2018), Philipp (2016/2017)

San José de Calasanz

Cuenca

Die Stadt Cuenca befindet sich in den südlichen ecuadorianischen Anden und liegt südlich von Quito. Cuenca ist die drittgrößte Stadt in Ecuador. Durch Cuenca fließen vier Flüsse, der Nationalpark neben Cuenca heißt „Cajas“ und ist bekannt für die vielen Lagunen und die schöne, ursprüngliche Natur.

Die Schule San José de Calasanz

Die Schule San José de Calasanz ist eine Schule für Menschen mit Behinderungen im Alter von 10 bis 70 Jahren. Es gehen dort etwa 80 Schüler zur Schule, die von 13 Lehrern unterrichtet werden. Die Schule besteht aus fünf Werkstätten (Malerei, Bäckerei, Keramik- und Nähwerkstatt und FCT) und noch einer Schule, die mit einer Grundschule verglichen werden kann. Die Schüler arbeiten in den Werkstätten und bekommen mindestens eine Stunde am Tag Unterricht in einem Fach.

Zielgruppen der Arbeit und Aufgabe und Funktion der/des Freiwilligen

Die Freiwilligen werden zur Unterstützung einer Lehrkraft eingesetzt, normalerweise in einer Werkstatt, in der die Lehrer Hilfe mit den SchülerInnen brauchen. Die Freiwilligen werden darin eingesetzt, einzelnen Kindern individuelle Hilfestellung zu geben, z.B. beim Anmalen helfen. In der Bäckerei wird jeden Mittwoch Brot gebacken, welches in einer Firma verkauft wird. Dazu geht immer eine Freiwillige/ein Freiwilliger mit, um beim Verkauf zu unterstützen. In der Malerei hilft man oft Bilder zu verschönern oder zu verbessern, kann seine eigenen Ideen einbringen und hilft den SchülerInnen. In der Keramik- und Nähwerkstatt unterstützt man die SchülerInnen und kann währenddessen auch an etwas Eigenem arbeiten. In der FCT unterstützt man die SchülerInnen in ihrer Arbeit. In der Grundschule begleitet man eine der drei Klassen den Tag lang, hilft der Lehrkraft bei den Unterrichtsmaterialen und hilft den Kindern beim Verständnis des Lehrmaterials. Während der Pause sollte die/der Freiwillige bei der Aufsicht der SchülerInnen helfen und wenn notwendig auch beim Einnehmen der Mahlzeiten unterstützen.

Art der Einbindung in die Organisation und ggf. in ein Team

Die Einrichtung hat viel Erfahrung mit Freiwilligen. Es steht eine Person zur Verfügung, welche sich regelmäßig mit ihnen trifft und Ansprechpartner für sie ist.

Arbeitszeit

Ein Schultag dauert von 7.45 Uhr bis 13.00 Uhr. In der Pause gibt es eine warme Mahlzeit. Im Moment gibt es jeden Freitag und Samstag die Proben der Musikgruppe „BeSo“. Im Moment finden sie freitags von 14.00-15.00 Uhr statt und samstags von 8.30-10.30 Uhr.

Erwartungen und Fähigkeiten

In der Schule ist Verantwortungsbewusstsein, Kontaktfreudigkeit, Kreativität und Einfühlsamkeit gefragt. Vor allem ist auch Flexibilität wichtig, da vieles erst viel kurzfristiger geplant wird, als man es aus Deutschland kennt. Man sollte den Umgang mit Personen mit Behinderung gewohnt sein und zur Vorbereitung beispielsweise ein Praktikum in einer Einrichtung oder Schule für Menschen mit Behinderung machen. Wenn man ein Instrument spielen oder die Lira lernen kann, wird die Teilnahme in der Musikgruppe erwartet.

Infos

www.institutocalasanz.org

Saraguro

Saraguro befindet sich in den südlichen ecuadorianischen Anden zwischen Cuenca und Loja. Der Ort liegt direkt an der Panamericana und man hat dadurch eine gute Verkehrsanbindung. Der Kernort wirkt zwar nicht sonderlich groß, doch gibt es alles was man braucht: verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, eine Markthalle, mehrere Restaurants, ein paar Hostels, auch Apotheken und ein kleines Krankenhaus. Die Bevölkerung setzt sich aus Mestizen und den indigenen Saraguros zusammen, wobei die comunidades (kleine Dörfer rund um den Ortskern) fast ausschließlich von indígenas bewohnt sind. Die Saraguros legen sehr viel Wert auf Ihre Kultur und die damit verbundenen Traditionen. Im Alltag und auf den vielen kulturellen Festen ist es normal, dass die Menschen sich in ihrer Tracht kleiden und sich auch auf Kichwa unterhalten. Bisher wurden die Freiwilligen meist in indigenen Gastfamilien in einer der comunidades untergebracht. Das Leben ist sehr ländlich geprägt und die/der Freiwillige sollte sich an einfachere Lebensumstände anpassen können.

I. Das Centro Educativo Intercultural Bilingue “Inti Raymi”

Die Grundschule Inti Raymi befindet sich in der comunidad Las Lagunas, ca. 2 km außerhalb vom Kernort Saraguro. Es gehen dort ca. 150 Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren zur Schule, welche von 11 Lehrkräften unterrichtet werden. Die Lehrer als auch Schüler sind fast alle indigene Saraguros und gehören der ethnischen Gruppe der Kichwa an. Das heißt, dass das Schulkonzept stark von der andinen Kosmovision geprägt ist und sowohl im alltäglichen Leben, als auch im Schulalltag eine große Rolle spielt. Die Schule bezeichnet sich als interkulturell und bilingual Dies bedeutet, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur der Saraguros zu erhalten, bzw. wieder aufleben zu lassen. So wird z.B. die Sprache Kichwa unterrichtet, der Anbau von Heilpflanzen und Ackerbau vermittelt sowie kulturelle Feste mit in den Schulalltag eingebunden. Es wird teilweise nach dem Montessori Konzept gearbeitet und theoretische Inhalte werden durch praktisches Lernen vermittelt.

Zielgruppen der Arbeit und Aufgabe und Funktion des/der Freiwilligen

Die Freiwilligen werden zur Unterstützung einer Lehrkraft eingesetzt, normalerweise in der Klasse, welche die meisten Schüler hat. Oft sind das die Klassen mit den jüngeren Schülern. Der/die Freiwillige wird darin eingesetzt, einzelnen Kindern individuelle Hilfestellung zu geben (z.B. beim Lesen, Schreiben, Rechnen) und auch mal einzelne Unterrichtselemente mitzugestalten und evtl. selbst anzuleiten (z.B. Sportunterricht). Es wird nicht erwartet, dass der/die Freiwillige den Unterricht komplett selbstständig gestaltet und durchführt, sondern er/sie kann sich ganz nach seinen/ihren Fähigkeiten einbringen.

Art der Einbindung in die Organisation und ggf. in ein Team

Die Schule hat nun schon langjährige Erfahrung mit Freiwilligen und diese werden gut in die Schulgemeinschaft integriert. Die/der Freiwillige sollte auch an den Lehrerkonferenzen und den Elternabenden teilnehmen.

Arbeitszeit

Ein Schultag dauert von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr. In der Pause gibt es eine warme Mahlzeit. Nach Schulschluss werden oftmals Vorbereitungen für den Unterricht getroffen und manchmal finden Lehrerkonferenzen statt.

Erwartungen und Fähigkeiten

In der Schule ist Verantwortungsbewusstsein, Kontaktfreudigkeit, Kreativität und Einfühlsamkeit gefragt. Vor allem ist auch Flexibilität wichtig, weil vieles erst viel kurzfristiger geplant wird, als man es aus Deutschland kennt. Man sollte den Umgang mit Kindern gewohnt sein und ein Vorbereitungs-Praktikum in einem Kindergarten oder Grundschule ist hilfreich. Außerdem sollte ein Interesse an der indigenen Kultur der Saraguros vorhanden sein. Es ist sehr wichtig, Grundkenntnisse der spanischen Sprache mitzubringen. Englischkenntnisse sind in der Bevölkerung meist nicht ausreichend vorhanden, um sich damit zu verständigen.

Kontakt

Centro Educativo Comunitario Intercultural Bilingue „Inti Raymi“,
Comunidad Las Lagunas, Saraguro

Facebook: https://www.facebook.com/ceiibintiraymi.intiraymi?fref=ts

II. Casa de la Juventud Mashi Pierre

Das Jugendhaus Mashi Pierre befindet sich im Zentrum Saraguros. Es wurde durch eine französisch-ecuadorianische Stiftung gegründet in Gedenken an Pierre, ein ehemaliger französischer Freiwilliger in Saraguro, der bei einem Busunglück ums Leben kam. Das Jugendhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht,  einen gemeinsamen Treffpunkt für sowohl indigene, als auch mestizische Kinder zu schaffen, da leider teilweise Rivalitäten zwischen den ethnischen Gruppen herrschen. Außerdem müssen die meisten Eltern sehr viel arbeiten, manche sind auch alleinerziehend. Deshalb bietet das Jugendhaus eine Nachmittagsbetreuung und verschiedene Projekte für die Kinder an. Es gibt z.B. eine Bibliothek, verschiedene Spiele/Puzzles, einmal die Woche wird ein Film gezeigt, es gibt Sprachkurse, Kochkurse, eine psychologische Betreuung für einige Kinder und ein Radioprojekt für Jugendliche. Des Weiteren werden einige kommunale Grundschulen durch das Angebot eines Englischunterrichtes unterstützt, da diese oft keine Kapazitäten dafür haben.

Zielgruppen der Arbeit, Aufgabe und Funktion der/des Freiwilligen

Das Jugendhaus wird von Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren besucht. Die Anzahl der Kinder variiert je nach Wochentag; sie besuchen das Zentrum am Nachmittag zur Hausaufgabenbetreuung, kulturelle Angebote und Freizeit. Die/der Freiwillige unterstützt die Kinder bei den Hausaufgaben und spielt mit Ihnen. Einmal die Woche gibt sie/er gemeinsam mit einer/einem anderen Freiwilligen Englischunterricht an einer kommunalen Grundschule. Außerdem unterstützt sie/er die Projekte und Kurse des Jugendhauses. Zuletzt wurde z.B. mit Hilfe des Freiwilligen ein Garten mit Heilpflanzen angelegt.

Art der Einbindung in die Organisation und ggf. in ein Team

Die/der Freiwillige ist gut in das Team eingebunden, im Jugendhaus arbeiten 2-4 weitere Freiwillige aus Europa (meist Frankreich), sowohl auch einheimische Freiwillige. Die Vorsitzende ist eine einheimische Indígena. Es finden regelmäßige Teamsitzungen und individuelle Gespräche statt.

Abgrenzung von professionellen Tätigkeiten und Fachdiensten

Die/der Freiwillige bringt sich ganz nach den eigenen Fähigkeiten ein. Im Jugendhaus sind ausschließlich Freiwillige tätig, es wird also kein Arbeitsplatz einer/einer lokalen Mitarbeiter/in ersetzt. Der Englischunterricht, welcher an den kommunalen Grundschulen realisiert wird, findet statt, weil die Schulen keine Kapazitäten haben, selbst einen Englischlehrer/eine Englischlehrerin einzustellen, dadurch wird also auch kein lokaler Arbeitsplatz ersetzt.

Arbeitszeit

Das Jugendhaus ist unter der Woche täglich von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Hinzu kommt der Englischunterricht einmal pro Woche, Vorbereitungszeit für die Aktivitäten und Teamsitzungen.

Erwartungen und Fähigkeiten

Im Jugendhaus ist ebenfalls Verantwortungsbewusstsein, Kontaktfreudigkeit, Kreativität und Einfühlsamkeit gefragt. Vor allem ist auch Flexibilität wichtig, weil vieles erst viel kurzfristiger geplant wird, als man es aus Deutschland kennt. Man sollte den Umgang mit Kindern gewohnt sein und ein Praktikum in einem Kinderhort ist hilfreich. Da das Projekt vom Einsatz der Freiwilligen lebt ist auch Eigeninitiative gefragt. Außerdem sollte ein Interesse an der indigenen Kultur der Saraguros vorhanden sein. Es ist wichtig, Grundkenntnisse der spanischen Sprache mitzubringen. Englischkenntnisse sind in der Bevölkerung meist nicht ausreichend vorhanden, um sich damit zu verständigen.

Kontakt

Casa de la Juventud Mashi Pierre

Calle Juan Antonios Montesinos entre Monfilio Muñoz y Guayaquil

Facebook: https://www.facebook.com/pierre.mashi

Centro La Bota

Art der Einsatzstelle

Das Centro La Bota ist ein Kinderhort, in welchem Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 12 Jahren nach der Schule betreut werden.

Im marginalisierten Stadtviertel La Bota dominiert die afroecuadorianische Bevölkerung. Durch die problematische Geschichte dieser Minderheit und des Landes generell begegnen ihnen bis heute rassistische Anfeindungen und Diskrimination. La Bota ist – auch zum Teil hierdurch – ein vergleichsweise armes Stadtviertel. Die Eltern der Kinder des Centro La Bota, oft alleinerziehende Mütter, arbeiten tagsüber und können sich nicht um ihre Kinder kümmern. Neben einem warmen Mittagessen und der Hausaufgabenbetreuung im Hort, zählt die Freizeitgestaltung und Wertevermittlung zum Hauptbestandteil der Arbeit im Projekt.

Mitarbeiter/Anzahl der Kinder

Im Centro arbeiten derzeit drei ecuadorianische Erzieherinnen, eine junge ecuadorianische „Assistentin“, eine Köchin, eine Psychologin (halbtags) und eine über das weltwärts-Programm entsendete Freiwillige aus Deutschland.

Das Centro wird täglich von etwa 30 bis 35 Kindern besucht.

Arbeitszeit

Die Kinder kommen nach der Schule um ca. 12:30 im Centro an. Die Erzieherinnen müssen meist schon früher im Centro sein, um die Räumlichkeiten, die Aufgaben und Aktivitäten für die Kinder vorzubereiten. Dies erfordert ungefähr eine halbe Stunde bis Stunde pro Tag. Die Kinder sind bis ca. 17:30 im Centro und danach wird alles aufgeräumt und geputzt – dies erfordert eine weitere halbe Stunde. Einmal die Woche wird nach der regulären Arbeitszeit noch eine Teambesprechung abgehalten, diese dauert ca. 1½ – 2 Stunden. Einmal im Monat gibt es außerdem einen Elternabend, ebenfalls zwischen 1 ½ und 2 Stunden. Die/der Freiwillige soll außerdem zumindest ein paar Mal eine Erzieherin bei Hausbesuchen begleiten, die für jede Familie des Projekts einmal im Jahr stattfinden. Zusätzliche Arbeitszeit besteht aus dem Abholen einer wöchentlichen Brotspende (ca. einmal im Monat samstags, und nimmt je nach Fahrweg 2-3 Stunden Zeit in Anspruch), ein Flohmarkt, der 2-3 mal jährlich veranstaltet wird (ganzer Tag) und andere Wochenendveranstaltungen (Weihnachtsfeier, Ausflüge, Familientag…). Im Zeltlager, das am Ende des Jahres veranstaltet wird (3-4 Tage), ist die/der Freiwillige zusammen mit den Kollegen rund um die Uhr beschäftigt.

Art der Einbindung in die Organisation und ggf. in ein Team

Die Einrichtung hat viel Erfahrung mit Freiwilligen. Es steht eine Person zur Verfügung, welche sich regelmäßig mit ihnen trifft und Ansprechpartner für sie ist.

Beschreibung der Tätigkeit

Die Tätigkeit der/des Freiwilligen ist vielseitig. Sie/er wird einer Gruppe zugeteilt, für welche sie/er mit einer Erzieherin hauptverantwortlich ist. Die täglichen Aufgaben sind die Unterstützung zum Mittagessen und der “Pausenzeit”, sowie bei den Hausaufgaben und Aktivitäten, und beim Aufräumen und Putzen nachdem die Kinder gehen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, individuelle Projekte zu starten, oder zum Beispiel, wenn die/der Freiwillige diese Fähigkeit hat, mit dem bestehenden Klavier, Klavierunterricht zu geben.

Freitags werden im Projekt keine Hausaufgaben gemacht, sondern Aktivitäten veranstaltet. Diese werden abwechselnd von den Erzieherinnen und Freiwilligen vorbereitet.

Die/der Freiwillige trägt definitiv Verantwortung und ist fester Teil des Teams, hat zu seiner Seite jedoch immer ihre/seine Kolleginnen.

Am Ende des Jahres findet ein ca. 4-tägiges Zeltlager mit den Kindern statt. In dieser Zeit muss der Freiwillige zusammen mit dem Team über die Kinder wachen, zum Teil Aktivitäten leiten und bei der gesamten Organisation mitwirken.

Besonderheit der Einsatzstelle

Eine sehr wichtige Aufgabe des Centro besteht darin, den Kindern zumindest eine warme Mahlzeit am Tag bieten zu können, da viele der Kinder daheim kaum etwas zu essen bekommen. Viele Kinder leben außerdem vernachlässigt und verbringen die Zeit, die sie nicht in der Schule verbringen, auf der Straße, denn viele Eltern oder Mütter arbeiten von früh bis spät. Das Projekt entzieht sie diesem Leben auf der Straße und bietet den Kindern Zuneigung, Aufmerksamkeit und auch Struktur, die ihnen daheim fehlt. Manche Eltern können den Kindern außerdem beim Lernen und den Hausaufgaben aufgrund des vorkommenden Analphabetismus nicht helfen. Auch in diesem Bereich kann das Projekt die Kinder gut unterstützen. Insgesamt ist die Wertevermittlung, die neben der täglichen Implementierung durch Aktivitäten und Projekte stattfindet, eine wichtige Besonderheit des Centro Solidario La Bota.

Hilfreiche Fähigkeiten und Kenntnisse

Im Centro sind Kreativität, Kontaktfreudigkeit, Flexibilität und Einfühlsamkeit gefragt. Der Freiwillige sollte außerdem bereit sein, zu lernen den Kindern mit etwas Autorität entgegenkommen zu können. Es ist sehr wichtig, zumindest Grundkenntnisse in der spanischen Sprache mitzubringen, denn es ist die einzige Sprache, in der man sich gut mit den Kindern und Kolleginnen verständigen kann.